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«Du musst mit dem, was du erlebt hast, nicht alleine bleiben.»

Wenn das Erlebte nachwirkt

Wenn das Erlebte nachwirkt

Die erste Unterstützung nach belastenden Ereignissen ist oft gewährleistet. Doch manchmal kommen die Gedanken, Bilder und Gefühle erst Tage oder Wochen später.

Nach einem Unfall, einem Todesfall, einem belastenden Einsatz oder einer aussergewöhnlichen Situation funktionieren viele Menschen zunächst einfach weiter.

Sie organisieren, kümmern sich, treffen Entscheidungen und machen ihren Job. Oft bleibt kaum Zeit, das Erlebte überhaupt wahrzunehmen.

Erst Tage oder Wochen später zeigen sich manchmal Schlafprobleme, kreisende Gedanken,

 

Träume, innere Unruhe, Gereiztheit oder das Bedürfnis, über das Erlebte zu sprechen.

Das bedeutet nicht, dass du schwach bist. Und es bedeutet auch nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Im Gegenteil: Solche Reaktionen sind häufig. Unsere Psyche verarbeitet Belastungen nicht immer sofort. Manchmal beginnt die eigentliche Verarbeitung erst dann, wenn der erste Sturm vorbei ist.

Gerade Menschen, die Verantwortung tragen, für andere da sind oder im Einsatz funktionieren müssen, glauben oft, sie müssten alles alleine bewältigen. Doch Selbstfürsorge ist keine Schwäche. Sich Unterstützung zu holen ist kein Zeichen von Versagen – sondern von Stärke und Verantwortung sich selbst gegenüber.

Du musst mit dem, was du erlebt hast, nicht alleine bleiben.

In der Praxis Bernstein begleiten wir Menschen dabei, das Erlebte einzuordnen, ihre eigenen Reaktionen besser zu verstehen und Schritt für Schritt wieder Sicherheit, Orientierung und Vertrauen in sich selbst zu finden – in ihrem eigenen Tempo und in einem geschützten Rahmen.

Dieses Angebot richtet sich an Menschen nach:

  • belastenden Einsätzen bei Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdiensten

  • Todesfällen und Trauer

  • Unfällen

  • schweren Diagnosen

  • aussergewöhnlichen Ereignissen am Arbeitsplatz

  • plötzlichen Krisen und einschneidenden Lebensereignissen

 

Wichtig

Die psychosoziale Nachbegleitung ersetzt keine psychiatrische oder psychotherapeutische Traumabehandlung.

Bei Bedarf unterstütze ich dich gerne dabei, passende Fachstellen zu finden.

Manchmal beginnt die Verarbeitung erst dann, wenn der erste Sturm vorbei ist.

 

Wenn Du merkst, dass ein Erlebnis nachwirkt, darfst Du dich jederzeit melden.

Unterstützung für Institutionen und Arbeitgeber

Die erste Unterstützung nach belastenden Ereignissen ist häufig bereits gewährleistet – beispielsweise durch Care Teams, Seelsorge oder interne Strukturen. Doch manchmal zeigt sich erst Tage oder Wochen später, dass Mitarbeitende weiterhin Gesprächsbedarf haben.

 

Für Feuerwehren, Rettungsdienste, Pflegeinstitutionen, Schulen, Unternehmen und andere Organisationen biete ich psychosoziale Nachbegleitung an.

 

Je nach Bedarf sind individuelle Lösungen möglich – beispielsweise Sitzungskontingente, die flexibel innerhalb der Organisation genutzt werden können. Diese können von einer einzelnen Person oder von mehreren Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden. Auch zeitnahe Terminvergaben nach belastenden Ereignissen sind möglich.

 

Gemeinsam finden wir eine Form der Unterstützung, die zu den Bedürfnissen deiner Organisation passt.

Du möchtest mehr darüber erfahren oder unverbindlich Möglichkeiten besprechen?

Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme.

«Nicht jedes belastende Erlebnis braucht eine Therapie. Aber niemand muss mit dem, was nachwirkt, alleine bleiben.»

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